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DerVisionist
Gast





BeitragVerfasst am: Mi, 28.05.2008 20:35 Nach oben

Sehr geehrtes Forum,

wie ihr bereits an der Überschrift meines Themas richtig erkannt habt, geht es um einen starken Contrast zwischen den beiden schulischen Fächern: Mathematik und Deutsch.Doch will ich nun nicht auf die Gemeinsamkeiten (oh ja, die gibt es) eingehen, sondern auf meine Stärken und Schwächen in diesen Zielgebieten.Ich besuche die 10 Klasse auf einem Gymnasium, das in NRW seinen Sitz hat.

In Mathematik schreibe ich nur 1 und 2. Bin kein Mathegenie, doch sobald ich einmal die Logik durchschaut habe, ist die 1 oder 2 im Prinzip schon sicher.Das Fach Mathematik steht also für: Tag.

In Deutsch wird es allerdings kritisch. Gravierende Ausdrucksschwächen, sowie unnachvollziehbare Satzzusammenhänge, führen dazu, dass der Inhalt meines Geschriebenen schlecht rüberkommt und nicht verstanden wird. Ich gebe zu, mein Inhalt ist häufig oberflächlich, nicht systemathisch diplomatisch durchdacht und birgt nebenbei auch viele Deutungsfehler.
Deutsch steht daher für: Nacht.

Wie ihr euch vielleicht denken könnt, stellt Deutsch zu Mathe, bezüglich der Noten, das absolute Gegenteil dar. Sicherlich wisst ihr, dass eine mangelhafte Note nicht schön auf dem Zeugnis zu sehen ist.

Meine Frage ist es aber nun, wie ich mich in Deutsch verbessern kann.
Lehrer haben mir schon des öfteren empfohlen, Übungen aus speziellen Deutscharbeitsheften dafür zu nutzen, mir eine sichere Arbeitsweise anzueignen. Leider war dieser Versuch zum Erfolg oder zumindest der Verbesserung nur verschwendete Zeit.

Solangsam bin ich mit meinem Latein am Ende und das kann ich immerhin sehr gut. Wie in anderen sprachlichen Fächern, also z.b Englisch, habe ich keine Schwächen und das wundert mich. Ich habe kein Sprachdefizit, sonst denke ich, würde ich immer noch in Englisch auf meiner 5 sitzen, die ich mitlerweile auf eine 2 gehoben habe.

Deutschlehrer verzweifeln und die Klassenkameraden schauen doof, wenn sie meine Note unter der Arbeit sehen. Warum? Ist mein Wortschatz so klein oder meine Ausdrucksweise so miserabel, dass sich jeglicher Inhalt meiner Aufsätze ins Nichts auflöst?

Wenn ich durch die Reihen meiner Klasse schaue, muss ich mich wirklich schämen, unter den schlechtesten im Fach Deutsch zu gehören. Das ist kein schönes Gefühl.

Ich schreibe mir zuhause die Hand wund und darf dann am Ende meine mangelhafte Note begrüßen, während die anderen NICHTS für eine Deutschklausur tun und trozdem eine 3 oder besser schreiben. Entweder man kann es oder man kann es nicht. Aber hat diese Einstellung überhaupt einen Wert für mich ? Ich denke nicht.
Google






Verfasst am: Nach oben

Die Supernanny
Gast





BeitragVerfasst am: Mi, 28.05.2008 23:39 Nach oben

Hallo Visionist!

Ich kann dein Anliegen nicht richtig nachvollziehen. Aus deinem Text kann man ja ungefähr erkennen, wie du schreibst. Du machst wenig Rechtschreibfehler, dein Text hat eine kohärente Struktur, du kannst dich adäquat ausdrücken UND du hast ein Gespür für Metaphorik (Nacht/Tag) und Rhetorik (... bin ich mit meinem Latein am Ende und das kann ich immerhin sehr gut"). Damit müsstest du eigentlich gut interpretieren können.

Wenn der Schein trügen sollte, müsstest du mal einen Text von dir posten, der schlecht bewertet worden ist. Vielleicht ist das hier aber das falsche Forum.
gmz88



Anmeldungsdatum: 29.05.2008
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: Do, 29.05.2008 15:12 Nach oben

Hallo Visionist Wink

Auch ich bin der Meinung, dass du in der Grammatik und Rechtschreibung keine Probleme hast..

Ich war auch in derselben Situation und dies jahrelang Smile
Schlussendlich habe ich meinen Fehler erkannt:

Ab der 10. Klasse beginnt man hauptsächlich mit den Interpretationen:

Allgemein solltest du die INTENTION im Text erkennen und deine ganze Argumentation auf diese Intention aufbauen Wink
Die Argumente solltest du vorher gewichten und diese anschließend ordnungsgemäß aufschreiben..

Hoffe, dass dir diese Tipps weiterhelfen
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