Beiträge von Derryck

    Liebe Leonie,


    da hast du ein ganz schön schwieriges Thema bekommen, welches zudem noch hochaktuell ist. Dann lass uns doch einfach mal ein bisschen brainstormen; so finden wir bestimmt ein paar Denkanstöße für dein Statement:


    Ja, Bundeswehreinsätze im Ausland sind sinnvoll, denn:

    • Wir sind in ein Verteidigungsbündnis (NATO) integriert, für das wir unseren Beitrag leisten müssen
    • In einer globalen, vernetzten Welt sind die Herausforderungen selten auf das eigene Staatsgebiet beschränkt
    • Unsere Truppen können, wie in Mali oder Afghanistan, zur Friedenssicherung und zum Nation Building beitragen
    • im Einsatz und in Verbund mit anderen Ländern kann die Bundeswehr im Ausland Erfahrung in der (Anti-)Kriegsführung sammeln

    Nein, Bundeswehreinsätze im Ausland sind nicht sinnvoll, denn:

    • Unsere Streitkräfte sind primär zur Landesverteidigung da
    • Einsätze im Ausland sind kostspielig und verheizen unnötig Ressourcen
    • Jeder Kampfeinsatz geht mit Gefahren für die Gesundheit der Soldaten einher
    • Die Historie der Einsätze zeigt, dass die gesteckten Ziele oftmals nicht erreicht werden

    Na, da kommen doch ein paar Gedanken zusammen. Ich hoffe, ihr konnte dir etwas weiterhelfen!

    Eine schwierige Frage, die vielleicht so pauschal gar nicht zu beantworten ist. Ein paar Überlegungen:

    • Was als "hässlich" oder "schön" empfunden wird, liegt oftmals auch im subjektiven Empfinden der Individuen begründet.
    • Die "Schönheit" einer Sprache kann jedoch durch bestimmte Elemente verstärkt oder gemindert werden, die für die Ohren der Allgemeinheit dieselben Effekte erzielen. Hierbei denke ich z.B. an Vokale, besonders (a, e, i) die als hell und angenehm empfunden werden, wohingegen endlose Konsonantenketten unschön, kratzig und hart klingen. Beispiel? "schrumpfst" ist ein furchtbar klingendes Wort mit nur einem Vokal, welcher auf 9 Konsonanten trifft. Ein vokalreiches Wort wie "Salamander" klingt hingegen wie Poesie.
    • Ferner befürchte ich, dass bei dieser Frage auch Vorurteile oder sogar Rassismus eine Rolle spielen. So ist es nicht unüblich die Sprache eines Feindes, Gegners oder unbeliebten Volkes zu diskriminieren, wobei dann einzelne Elemente, die vielleicht besonders unschön sind, herausgepickt und hervorgehoben werden.

    Ich hoffe, dass dir meine intuitiven Gedanken helfen können!

    Gute Frage, viele Antworten.


    Such dich mal bei Google durch, warum Spiele im Laufe der Zeit einfacher wurden und du wirst viele interessante Antworten erhalten - so wie diese hier.


    Meine Erklärung, die teilweise auf Fakten und teilweise auf Beobachtungen beruht, liegt im besseren Vermarktungspotential von einfacheren bzw. graduell erschwerten Titeln. Der Trend in der Gaming-Welt zeigt seit Jahren, mindestens seit dem Siegeszug der Smartphones, in Richtung Casual Games – zumindest für das Gros der Spielerschaft. Natürlich wird es immer wieder Spiele wie Dark Souls oder The Impossible Game geben, aber das spiegelt nicht den Mainstream wieder. Der Mainstream möchte Spiele, die zugänglich sind, easy to pick up, Spiele, die entspannen und Spiele, die möglichst frustfrei und möglichst belohnend sind.


    Ich selbst gehöre zu der Gruppe, die vielleicht nicht direkt von einfacheren Spielen angesprochen wird, aber sehr von der Allgegenwart von Schwierigkeitsgraden profitiert. So fange ich alle Games, egal welches Genre oder welche Plattform, immer auf der niedrigsten Schwierigkeitsstufe an und taste mich erst hoch, wenn ich merke, dass ich unterfordert oder von zu vielen Hinweisen oder Tooltips genervt werde.

    Ja.


    Eine gute Erörterung besteht aus vier Bestandteilen.


    1. Einleitung / Vorstellung des Themas: Hierbei ist es durchaus sinnvoll, die Eingangsfrage insofern zu sezieren, dass die Begrifflichkeiten erklärt und definiert werden. Hier würde daher auch eine kurze Erklärung reinpassen, was epigenetischer Soziologismus und biologischer Determinismus ist.

    2. Pro-Argumente: Zuerst würdest du dann gut recherchiert und fundiert begründet darlegen, welche Argumente für den biologischen Determinismus stehen.

    3. Contra-Agumente: Anschließend gehst du ebenso sachlich die Contra-Argumente durch. Hierbei machst du dir den Recency-Effekt zunutze. Der Rezenzeffekt ist nämlich eine Gedächtnisverzerrung, die dafür sorgt, dass zuletzt genannte Informationen unverhältnismäßig stark zur Urteilsbildung herangezogen werden.

    4. Fazit: Mit dem Recency-Effekt im Rücken erarbeitest du dein Fazit und schließt deine Erörterung ab.


    Viel Erfolg beim Schreiben, Max!

    Nun, als ich in dem Alter war, als ihr eure ersten Mobiltelefone in den Händen gehalten habt, gab es diese noch gar nicht! Als offensichtlich älterer Mitforist Baujahr 1975 erzählt meine Mobil-Historie eine andere Geschichte: So habe ich mein erstes Handy erst als Student mit Anfang 20 bekommen, Ende der Neunziger.

    Ich kann deine Verwirrung sehr gut verstehen, weil meiner Meinung nach zwischen Beschreibung und Aufgabe eine ziemlich große Lücke klafft. Aber gut, nähern wir uns der Beantwortung dieser Frage:


    Nach dieser biologischen Arbeit hier entsteht eine 16-zellige Maus-Morula nach etwa 60-75 Stunden. Das würde den einen Teil der Frage beantworten. Zur anderen Teilfrage: Sofern es sich nicht um ein Experiment hyperkünstlicher Befruchtung handelt (wie etwa hier), müsste auch bei der Maus ein Embryo in die Gebärmutter gepflanzt werden. Schließlich handelt es sich auch bei einer Maus um ein Säugetier mit ähnlicher Fortfplanzungssystematik.


    Ich hoffe ich konnte dir weiterhelfen!

    Hi Volka!

    Nun sind in deinem Beitrag relativ viele Annahmen und offene Fragen enthalten, aber ich gebe mein Bestes, alle zu beantworten.

    • Was deine Lehrerin sagt, ist nicht von der Hand zu weisen. In der Tat gibt es einen starken Zusammenhang zwischen sozialem Status und Lebenserwartung, dem wohl besten Gradmesser der Gesundheit. Wohlhabende Menschen rauchen weniger, leben in einem besseren Raumklima, leiden seltener an chronischem Stress, haben mehr Geld zur Verfügung sich gut und ausgewogen zu ernähren. Alles Faktoren, die Schönheit, aber auch Gesundheit und damit die Lebenserwartung beeinflussen. Wenn du mehr darüber lesen willst, ist hier ein guter, kurzer Aufsatz über das Thema Lebenserwartung, den ich dir wärmstens ans Herz lege.
    • Die Diskriminierung deiner Klassenkameradin scheint jedoch vielschichtigere Gründe zu haben. Zum einen spielt hier die Armutsdiskriminierung eine Rolle, da Produkte, die sich an ein weibliches Publikum richten, in der Tat oftmals teurer sind. Stichwort Pink Tax, wovon deine Cousine offensichtlich auch ein Lied singen kann. Zum anderen scheint es sich hier aber auch um eine Genderdiskriminierung zu halten, da deine Freundin offensichtlich den Erwartungshorizont deiner Klassenkameraden sprengt, wie sich ein Mädchen zu kleiden oder auszusehen hat. Das überrascht und enttäuscht mich. Ich dachte, da wären wir als Gesellschaft mittlerweile weiter.
    • Damit kommen wir zu deiner traurigen Schlussfrage. Ich denke, die Gesellschaft ist zum einen sehr auf die Optik fokussiert, da wir in einer nie dagewesenen, optisch überladenen, hochgezüchteten und überoptimierten Welt leben. Noch nie wurden in der Geschichte der Menschheit so viele Bilder und Videos produziert, gezeigt, geteilt und als Orientierungshilfe bzw. Vorbild verwendet. Zum anderen liegt es in der menschlichen Natur, andere Menschen schnell einzuschätzen. Dieser "Primacy-Effekt" (= "Der erste Eindruck zählt") war in der Steinzeit vermutlich sinnvoll, um schnell zwischen Freund oder Feind zu unterscheiden. In unser jetzigen, modernen, pluralistischen und individualistischen Gesellschaft führen solche Schnellschüsse jedoch oft zu falschen Urteilen. Eine Lösung weiß ich dafür nicht, aber vielleicht ist das zumindest eine Erklärung.

    Jetzt hast du leider auf diese Frage keine Antwort bekommen, aber dennoch würde ich mich um eine Auflösung freuen. Da ich mir sicher bin, dass du innerhalb der letzten 5 Wochen die Aufgabe irgendwie bewältigen musstest, könntest du vielleicht höchstpersönlich zur Aufklärung beitragen?


    Auch wenn ich des Englischen mächtig bin, schätze ich meine Kenntnisse nicht so umfangreich ein, dass ich diese Frage auf eigene Faust 100% richtig beantworten könnte.


    Ich bin gespannt!

    Man sollte sich vorher mal die Webseite ansehen und sich dann so anziehen,

    wie die Leute auf der Seite gekleidet sind

    Das ist die beste Antwort bisher.


    Ich ergänze:


    Wenn du auf deren Homepage keine Teambilder finden solltest, empfiehlt sich ein Blick in die sozialen Netzwerke. Besonders bei Linkedin oder Facebook wirst du bestimmt fündig. Such dir bei dem vorhandenen Bildmaterial am besten die Aufnahmen als Vorlage aus, die möglichst repräsentativ sind. Also nicht gerade das Teamevent im Kletterwald, versteht sich.


    Meine goldene Regel:


    Im Zweifelsfall immer ein μ schicker sein als sein Gegenüber. Wenn bei deinem zukünftigen Arbeitgeber die meisten Leute in T-Shirt und Jeans herumlaufen, würde ich im Vorstellungsgespräch trotzdem T-Shirt gegen Heamd und Jeans gegen Chino tauschen. Ist das hingegen der Dresscode vor Ort, würde ich mit einer Anzughose oder einem Sakko eine Stufe höhersteigen. Meine Regel begründe ich damit, dass sich Bewerber (zu Recht!) von ihrer besten Seite zeigen und dem Anlass auch mit dem notwendigen Respekt begegnen sollten. Wenn du aber zwei Stufen überschreitest (Im Büro herrscht der "Schlabberlook" vor, du jedoch kommst im Jakett zum Gespräch) wird es schnell unangenehm. Daher: Vorher recherchieren!

    Guten Morgen!

    Eine kleine Web-Recherche hat folgende Antwort ergeben

    "Luft, die nur wenige Prozent des Gases enthält, wirkt innerhalb weniger Sekunden tödlich, Vergiftungen mit kleineren Mengen führen zu Schwindel, Atemnot und Errregungszuständen. Die Giftwirkung beruht auf einer Umwandlung des Blutfarbstoffes Hämoglobin zu Sulfhämoglobin, einer Schwefelverbindung. Dadurch wird das Atemzentrum gelähmt, dem eine Schädigung des Herzens folgt. Bei Vergiftungsfällen sollte viel frische Luft geatmet und gegebenenfalls auch künstlich beatmet werden."


    Ich hoffe, das kann deine Frage beantworten oder dir einen ersten Anhaltspunkt geben! Viel Spaß und viel Erfolg!

    Das "ver" ist eine sehr vielseitige Vorsilbe. Sie kann das betreffende Wort negativ markieren ("Ich habe mich verfahren"), eine Veränderung indizieren ("Erst die Vergoldung hat den Glanz gebracht") oder überhaupt keine besondere Bedeutung haben ("Wie wollen wir das Wochenende verbringen?)

    Entstanden ist dieser Präfix vermutlich aus dem althochdeutschen fir- oder far-, was jedoch auch mehrere Bedeutungen hatte („heraus-“, "vor"-, "vorbei“-, ...)


    Übrigens: Ganz generell gilt, dass ein Wort ohne Vorsilbe nicht eigenständig sein muss.


    VG,

    Derryck