• Bei dieser Textaufgabe....kann mir jemand helfen?

    Eine Kohlenbogenlampe wird über einen Transformator mit einer Spannung von 50 V betrieben. Bei einer Netzspannung von 230 Volt beträgt die Sekundärstromstärke 10 A
    Wie groß muss die Stromstärke in der Primärspule mindestens sein?

    schreibt mir ne E-mail oder schreibt hier BITTE !:warten:

  • Wie können keine Energie aus dem nichtserzeugen. Hier in dem fall muss dann mindestens die Leistung reingesteckt werden, die auf der anderen Seite entnommen wird.
    Mindestens deswegen, da es unterwegs verluste gibt und elektrische Energie abgestrahlt und in Wärme umgewandelt wird.

    • Offizieller Beitrag

    Hallo Jacqueline,
    hierbei handelt es sich um eine Aufgabe, die mit dem Transformatorgesetz, das ihr sicherlich in der Schule behandelt habt, gelöst wird.
    Das Transformatorgesetz stellt einen Zusammenhang zwischen den Windungszahlen und den Spannungen bzw. Stromstärken her.
    n1 = Windungszahl der Primärspule
    n2 = Windungszahl der Sekundärspule
    u1 = Spannung an der Primärspule
    u2 = Spannung an der Sekundärspule
    I1 = Stromstärke in der Primärspule
    I2 = Stromstärke in der Sekundärspule

    Die Formeln sehen so aus:

    n1 : n2 = u1 : u2 ( oder: n1/n2 = u1/u2)
    In Worten: Die Windungszahlen verhalten sich so wie die Spannungen.

    n1 : n2 = I2 : I1
    In Worten: Die Stromstärken verhalten sich umgekehrt wie die Windungszahlen.

    Zur Aufgabe: Normalerweise liegen an der Primärspule 230 Volt an, and der Sekundärspule dann 50 V. Damit ist das Verhältnis der Windungszahlen bekannt. Die Stromstärken stehen im umgekehrten Verhältnis wie die Windungszahlen (oder wie die Spannungen.)

    Hilft das schon mal?

    @ Sobber
    Bei Schulaufgaben geht man vom "idealen" Transformator aus, der ohne Verluste arbeitet.

    Gruß
    Olivius

  • Wenn man von einem idealen Transformator ausgeht braucht man die Windungszahlen bei dieser Aufgabe nicht, da die elektrische Leistung auch ohne Windungen berechnet werden kann.

    Fehler, Ausdruck, Erklärung nötig
    Keine Korrekturen per Privatnachricht.

  • Meine Bemerkung zum idealen Transformator hat gar nichts mit den Windungszahlen zu tun, sondern mit Sobbers obigem Einwand.


    Ich hab das mit dem idealen Transformator nicht auf deinen Text bezogen. Ich wollte damit ausdrücken, dass ich für die Aufgabe einfach von einem idealen Transformator ausgehe und dann die Windungszahlen nicht mehr nötig sind.

    Fehler, Ausdruck, Erklärung nötig
    Keine Korrekturen per Privatnachricht.

  • Hossa, was hab ich den hier losgetreten? Wollte eigtl nur sagen, dass in der realen Welt nicht alles ideal ist und darum in der Aufgabenstellung auch ein mindestens steht. Hätt ichs mal gelassen :roll: