Bitte um Hilfe: Interpretation-Gedicht-Theodor Fontane-Glück

  • Wir sollen den Inhalt dieses Gedichts interpretieren.





    Glück.


    Sonntagsruhe, Dorfesstille,
    Kind und Knecht und Magd sind aus,
    Unterm Herde nur die Grille
    Musiciret durch das Haus.



    Thür und Fenster blieben offen,
    Denn es schweigen Luft und Wind,
    In uns schweigen Wunsch und Hoffen,
    Weil wir ganz im Glücke sind.



    Felder rings, – ein Gottessegen
    Hügel auf- und niederwärts,
    Und auf stillen Gnadenwegen
    Stieg auch uns er in das Herz.




    Ich würde sagen, dieses Gedicht spielt an einem
    Sonntagvormittag (da Sonntagsruhe).
    Keiner der Einwohner ist Zuhause, da alle in der Kirche sind.
    Wie könnte man die Zeilen


    In uns schweigen Wunsch und Hoffen,
    Weil wir ganz im Glücke sind.


    verstehen?


    Ich würde sagen, dass die Menschen in der Kirche sich nichts wünschen oder
    innerlich keine Hoffnungen aussprechen, da sie beim Gottesdienst eins sind mit sich
    selber.


    Die Zeilen


    Und auf stillen Gnadenwegen
    Stieg auch uns er in das Herz.


    könnte man sie so deuten, dass sie eins sind mit Gott in disem
    Moment und sie Gott in ihr Hez lassen?
    Also sozusagen eins sind mit Gott und sich selber?


    Ich würde mich freuen, wenn mir jemand ein paar Anregungen geben könnte.


    Danke schon mal im Voraus.

  • Das habe ich doch schon öfter gelesen. Klapperst du mit deiner Aufgabe alle Hausaufgabenforen ab? :wink:


    P.S.: Ich würde eine Interpretation als richtigen Text schreiben. Das fängt mit einer Einleitung und einer Inhaltsangabe an. Wenn man weiß, was in dem Gedicht drinsteht, kann man auch besser interpretieren. Von "Kirche" kann ich z.B. in dem ganzen Gedicht nichts finden.