Physik Wirkungsgrad

  • Hi!
    Der Wirkungsgrad ist immer eine Gegenüberstellung von aufgebrachter/benötigter Arbeit und genutzter Arbeit.
    Je größer der Wirkungsgrad ist, desto weniger Energie geht bei dem Vorgang durch z.B. Wärme oder Reibung verloren.
    Bsp.:
    Ein Wasserkocher braucht Strom, um das Wasser aufzuheizen. Nach dem Energieerhaltungssatz kann keine Energie verloren gehen. Dennoch wird nicht die ganz Energie, die man verbraucht, in das Erhitzen des Wassers reingesteckt, sondern ein Teil geht zum Beispiel verloren, indem der Wasserkocher sich selber auch mit aufheitzt (= diese Energie wird nicht zum Erhitzen des Wassers genutzt)
    Deswegen ist der Wirkungsgrad nicht 100%, da nicht 100% der aufgebrachten Energie in die Erwärmung des Wassers gesteckt wird.


    Der Wirkungsgrad ist immer zwischen 0 und 1 (entspricht 0% und 100%), schließlich kann ein Gerät nicht mehr Energie nutzen als es bekommt (sonst: perpetuum mobile)


    siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Wirkungsgrad


    LG nif7

    Menschen, die etwas wollen, finden Wege. Menschen, die etwas nicht wollen, finden Gründe.

  • Danke für die Hilfe.


    Ich brauche auch noch Hilfe zur Aufgabe 2 da habe ich richtig probleme.


    Würde mich freuen wenn ihr mir helft.


    THX im voraus

  • Zum Wasserkocher wäre folgender "Versuch" denkbar: Wasserkocher ausschütten, umdrehen, Wattzahl aufschreiben. Bestimmte Wassermenge abmessen, z.B. 1 L, deren Temperatur messen, z.B. 15 °C, rein in den leeren Wasserkocher, anschalten, stoppen der Zeit, bis es kocht (100 °C): t; Pott schwarzen Kaffee oder grünen Tee kochen. :-)


    Ausrechnen der Wärmemenge beim Wassererwärmen: Q = m c delta_theta (Temperaturdifferenz). Abgegebene Leistung (Wassererwärmung) P2 = Q / t.


    Aufgenommene Leistung P1: oben notierte Angabe unter dem Gerät.


    Wirkungsgrad eta = P2 / P1.