Beiträge von Vinjes

    Hey Leute,
    ich habe ein Gedicht von Johann Gottfried Herder. Es heißt "Ursprung des Ideals"
    Ich bräuchte eine Interpretation dieses Gedichts möglichst bis Mittwoch.
    Wenn jemand eine Interpretation hat, wäre es genial wenn ihr mir damit helfen könntet.
    Hier noch das Gedicht:


    Ursprung des Ideals (1805)


    In schönster Anmuth glänzten Mond und Sonne
    Dem Sitze der Natur im Pradiese,
    Als sie Dein Antlitz schuf, o Cölirosa,
    Und es mit Reiz und allen Zügen schmückte.


    Die Lust war heiter, wolkenlos der Himmel,
    Und Heiterkeit mit allen Göttern schwebte
    Zu dir hernieder. Also wölbte sich
    Die Stirn, das Auge; Pallas rührte sie,
    Die Wange Kypris, und die Lippen Pitho,
    Das Augenbran Aglaia, und Eros,
    Er wiegte sich auf Deinen Augenliedern.


    Und Zeus und Juno sahen freundlich an
    Das ungesehene Werk voll süßer Einfalt
    Und nannten’s der Natur Idee und schenkten
    Den Menschen es zum schöne Ideal.


    Laß andre Künstler, Dichter schöne Glieder,
    Der Eine dies, der andere jenes preisen,
    In Dir vereinte sich des Schönen Schönstes.


    Vielen Dank schonmal im Voraus, falls jemand mir hilft :)