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Thema: Analyse + Interpretation des 4. Bildes von dem Drama Andorra

  1. #1
    Alex
    Gast

    Standard Analyse + Interpretation des 4. Bildes von dem Drama Andorra

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe die folgende Analyse geschrieben. Ich würde mich freuen wenn ihr mir Korrekurmöglichkeiten nennt.

    Danke im Voraus an alle.


    Analyse und Interpretation des 4. Bildes

    Der mir vorliegende Ausschnitt ist als das 4. Bild des Dramas Andorra gekennzeichnet.
    Der Doktor untersucht Andri. Während der Untersuchung sagt er, dass jeder Jud versinken soll, wenn er den Namen ihres Vaterlandes hört. Andri zuckt, steht auf und geht. Der Doktor entschuldigt sich, schiebt seine Aussage auf seine Unwissenheit.
    Andri kommt wieder nach Hause. Er bittet den Lehrer um die Hand seiner Tochter, doch er verbietet es ihm. Barblin will sich daraufhin umbringen, oder zu dem Soldaten gehen. Andri schiebt die Ablehnung des Vaters darauf, dass er Jude ist.
    Es handelt sich zwischen Andri, dem Doktor und dem Lehrer um eine Dialog, der aber missglückt.

    Der neue Amtsarzt untersucht Andri und fragt ihn aus (vgl. S 37 Z. 5 – 11), der Doktor lobt Andri für seine Gesundheit (vgl. S. 37 Z. 14 – 16). Andri stellt dem Doktor eine Frage bezüglich eines ärzlichen Bergriffs, den er nicht verstanden hat (vgl. S. 37 Z. 24), doch der Doktor ignoriert seine Frage und fährt mit dem Gespräch fort, indem er Andri von seiner frühren Bekanntschaft mit dem Lehrer erzählt (vgl. S. 37. Z. 25 ff.), wo er den Lehrer als stur und als einen Außenseiter bezeichnet. Aus seiner Erzählung ist deutlich zu hören, dass er neidisch auf Andris Pflegevater ist (vgl. S. 38 Z. 4). Der Doktor lobt Andorra und verbindet alles mit Andorra, er lobt den Beruf des Tischlers (vgl. S. 38 Z. 8 – 10). Auf Anfrage der Mutter, ob es schlimm sei (vgl. S 38. Z. 14) geht der Doktor gar nicht drauf ein, sondern prallt damit, dass er sich nichts aus Titeln macht und das er sehr patriotisch ist (vgl. S 38 Z. 17 – 27), dabei wird deutlich, dass er offensichtlich es schwer gehabt hat überhaupt einen Titel zu bekommen. Er fährt fort mit seinem Gespräch und gibt sich als Allwissend, patriotisch und überheblich (vgl. 38 Z. 29 – 32). Der Doktor ist sehr rücksichtslos (vgl. S. 38 Z. 32) und er hält Andorra für einzigartig und frei (vgl. S. 39. Z. 1- 4). Während der Weiterführung der der Behandlung äußert sich der Doktor sehr antisemitisch gegen die Juden (vgl. S. 39 Z. 17- 19), worauf Andri sehr erschrocken reagiert und aufseht (vgl. S. 39 Z. 19 – 22), er fragt nach warum er die Juden so ansieht (vgl. S. 39 Z. 26). Der Doktor antwortet darauf mit sehr vielen Vorurteilen, die er gegenüber Juden hat, er beklagt sich über den Ehrgeiz der Juden und das sie schlecht seien und alles besser wüssten (vgl. 39. Z. 29 – 35). Der Doktor gibt jedoch an, dass er nichts gegen Juden hat, er sie aber nicht leiden kann und verlangt jedoch trotzdem Dankbarkeit von ihnen (vgl. S. 40 Z. 1 – 4). Der Doktor ist offensichtlich neidisch auf die Juden, weil sie viel mehr als er geschafft haben (vgl. S. 40, Z. 4 - 5), wohlmöglich weil es schwer gehabt hat Arzt zu werden. Andri ist nun enttäuscht und misstrauisch gegenüber dem Doktor geworden und geht weg (vgl. S 40 Z. . Der Doktor wundert sich über Andris Verhalten und fragt die Mutter (vgl. S. 40 Z. 9), welche sich nun sorgen um Andri macht (vgl. S. 40. Z. 10). Nun erfährt der Doktor von der Mutter, dass Andri ein Jude ist (vgl. S. 40 Z. 15). Nun kommt der Lehrer rein und ist über die Anwesenheit des Doktors verärgert (vgl. S. 40 Z. 18 ff.), worauf die Mutter ihn zu beruhigen versucht. Der Doktor verlangt mehr Dankbarkeit und macht dem Verhalten Andris einen Vorwurf (vgl. 23 – 25). Der Lehrer regt sich nunmehr noch mehr über die Anwesenheit des Doktors (vlg. S. 40 Z. 35). Der Doktor versucht seine Unschuld zu beteuern und wertet seine Aussagen gegen die Juden als Spaß (vgl. S. 41 Z. 5 – 10) und versucht sich als Unschuldslamm. Der Lehrer schmeißt den Doktor raus (vgl. S. 41 Z. 15 – 1 und versucht Andri aufzumuntern (vgl. 28 - 30). Der Lehrer ist verärgert und behauptet, dass der Doktor seinen Titel gekauft hat (vgl. S. 41 Z. 35 und S. 42. Z. 1 – 3). Der Lehrer ist nun völlig außer sich und durcheinander, er ist sehr unruhig und versucht sich für seine Vaterrolle zu rechtfertigen (vgl. S. 42. Z. 4 – 10). Der Lehrer versucht Andri stark zu machen und gibt auch Fehler in seiner Erziehung (vgl. 12 – 16). Die Mutter deckt in der Zwischenzeit den Tisch (vgl. S. 42 Z. 17). Der Lehrer fährt fort mit seiner Rede. Es wird deutlich, dass der Lehrer Angst davor hat, dass Andri die Vorurteile irgendwann auch annimmt (vgl. S. 43 Z. 2 – 6). Nun sitzt die Familie am Tisch auch Barbiln (vgl. S. 43 Z. 10 ff.). Andri spricht das Thema bezüglich seiner und Barblins Hochzeit an (vgl. 43 Z 13 – 16, Z. 18. Z. 20 ff.) hier gibt sich Andri sehr erwachsen, verantwortungsbewusst und reif aus. Der Vater hingegen ist geschockt und lässt das Brot fallen (vgl. S. 43 Z. 19). Andri bittet seinen Vater da drum (vgl. S. 43 Z. 24). Der Lehrer erhebt sich aber wie ein Verurteilter, weil er seine Schuld kennt (vgl. S 43. Z. 27). Die Mutter hingegen zeigt aber Verständnis dafür (vgl. S. 43. Z. 30 – 33). Andri versucht seinen Vater von der Hochzeit zu überzeugen, erzählt dem Vater von seiner langandauernden Liebe zu Barblin, von seiner Verzweiflung, davon das es die Mutter wusste (vgl. S. 44 Z. 1 – 15). Der Lehrer verneint nun dieser Vorgehensweise (vgl. S. 44 Z. 1, er ist verzweifelt und kann es nicht richtig sagen, warum es nicht geht. Barblin weint, ist enttäuscht und läuft davon (vgl. S. 44 Z. 23 ff.). Der Lehrer versucht Andri davo zu überzeugen, dass Barblin nicht die Richtige für ihn ist (vgl. S. 44 Z. 32 – 33). Die Mutter ist ebenfalls geschockt und kann es nicht verstehen (vgl. S. 45 Z. 7 – 15). Andri versteht die Verweigerung des Lehrers nicht und ist verzweifelt und traurig (vgl. S. 45 Z. 24, Z, 2 und begründet dies mit dem „Judsein“. Der Lehrer ist verärgert und geht wieder trinken (vgl. S. 46 Z. 4. Z. 6 – 7). Die Mutter macht sich sorgen (vgl. S. 46. Z. 8, Z. 10) und Andri geht enttäuscht weg (vgl. S. 46 Z. 9).

    In der 4. Szene entstehen eindeutig Missverständnisse zwischen Andri und dem Doktor sowie zwischen Andri und dem Lehrer zwischen der unterschiedlichen Wahrnehmung auf zwei Kommunikationsebenen. Andri und der Doktor reden einander vorbei, so dass kein richtiges Gespräch entstehen kann und der Doktor äußert sich sehr schlecht über Juden und merkt nicht dass er einem gegenüber steht. Der Lehrer hingegen erklärt seine Verweigerung gegenüber der bevorstehenden Hochzeit von Andri und Barblin nicht, was Andri noch mehr in seiner Verzweiflung fallen lässt. Durch die Aussage des Doktors und der Haltung des Lehrers werden Andris Selbstzweifel noch mehr bestärkt. Für das weitere Geschehen ist diese Szene sehr wichtig für die weitere Entwicklung und für die Wendung Andris.
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  2. #2
    Unregistriert
    Gast

    Daumen runter AW: Analyse + Interpretation des 4. Bildes von dem Drama Andorra

    Es fehlt der Einkeitungssatz und die Einordnung in den Kontext ist nur zum Teil erfüllt worden .

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