A: Als nächstes wurde mit einem scharfen Stein die Bauchdecke aufgeschnitten. Die Organe wurden herausgeholt und, da sie für den Übergang des Körpers ins Jenseits unverzichtbar sind, einzeln einbalsamiert und in besonderen Gefäßen bestattet ( Lunge, Leber, Magen, Gedärm). Nur das Herz als das Lebenszentrum bllieb im Körper.

B: Der Körper wurde mit Füllmaterial (Stoff, Sand, Sägemehl) ausgestopft, damit der Tote wieder seine natärliche Gestalt bekam.

C: Schließslich wurde der Körper mit Palmwein und duftendenEssenzen ausgewachsen, die Bauchdecke wieder zugenäht und der Leichnam mit Hilfe von Natron künstlich getrocknet (40 Tage lang)

D: Über den Kopf und Schultern der Mumie wurde eine Maske des Toten gelegt. Die Mumie wurde schließlich in einem Sarkophag im Grab bestattet.

E: Wenn ein Ägypter gestorben war, wurde der Leichnam zu den Einbalsamierern, die außerhalb der Siedlung arbeiteten, gebracht. Mit denen wurde Qualität und Preis der Mumifizierung vereinbart.

F: Wenn nach ca. 40 Tagen der Leichnam vollständig ausgetrocknet war, wurde er gewachsen und eingeölt.

G: Zuerst wurde mit einem Haken das Gehirn durch die Nasen entfernt und beseitigt!

H: Schließlich wurde der Körper mit langen Leinenstreifen (mehrere hundert Meter lang) umwickelt. In die Bandagen wurden zum Schutz des Toten kleine Götterfiguren oder Amulette gewickelt. Die Entwicklung dauerte, da sie von Gebeten und Ritualen begleitet war, bis zu 15 Tage.
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